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Validität

Die Validität, auch Gültigkeit genannt, ist neben der Reliabilität das zweite wichtige Gütekriterium in der Operationalisierung. Die Validität gibt an, ob ein Instrument tatsächlich das misst, was es messen soll. Die Validität bezieht sich somit auf die Gültigkeit des gesamten Messvorgangs. Nur wenn diese Gültigkeit gegeben ist, ist eine sinnvolle Interpretation der Daten möglich. Es kann zwischen interner und externer Validität unterschieden werden. Eine hohe interne Validität ist dann gegeben, wenn die beobachteten Veränderungen der abhängigen Variablen tatsächlich auf den Einfluss der unabhängigen Variablen zurückgeführt werden können. Eine hohe externe Validität ist gegeben, wenn sich die Ergebnisse der Untersuchung generalisieren lassen. Zudem findet die Validität auch bei der standardisierten Inhaltsanalyse Anwendung und sollte daher stets überprüft werden. Unterscheiden lassen sich hier vier verschiedene Typen von Validitätsprüfung: Analysevalidität, Inhaltsvalidität, Kriteriumsvalidität und Inferenzvalidität.

Weiterführende Literatur: Bernauer, Thomas/Jahn, Detlef/Kuhn, Patrick/Walter, Stefanie, 2009: Einführung in die Politikwissenschaft. Baden-Baden. Nomos Verlagsgesellschaft. Rössler, Patrick, 2010: Inhaltsanalyse. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.

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