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In der Kommunikationswissenschaft sind unterschiedliche Modelle und Theorien bekannt, die Prozesse (in) der Kommunikation beschreiben und vereinfacht erklären sollen.

Je nach Funktion und Charakterisierung lassen die Vorgänge von Kommunikation darstellen:

Lasswell (1948): "Lasswell-Formel"Edit

Die Lasswell-Formel [Who says what in which channel to whom with what effect?] unterteilt die Kommunikationsprozesse in verschiedene Teil(wissenschafts)bereiche ein:

WHO (Kommunikationsforschung, wer ist der Sender?) says 'WHAT (Aussagen- und Inhaltsanalyse, was wird gesagt?) in which 'CHANNEL (Medien/ Zeichen, welches Medium wird hierfür genutzt?) to 'WHOM (Rezipienten- und Publikumsforschung, wer ist der Rezipient?) with what 'EFFECT? (Wirkunsgforschung, welche Schlussfolgerung lässt sich aus der Kommunikation ziehen?)

Shannon/Weaver (1949): "Sender-Empfänger-Modell" (auch: Transportmodell)Edit

In diesem einseitig-technisch-mathematischem Modell liegt der Fokus auf der Übertragung einer Botschaft. 

Eine Quelle (information source) produziert eine Botschaft (message), welche mit Hilfe eines Transmitters (transmitter) in ein Signal (signal) umgewandelt wird. Über einen Kanal kann dieses Signal den Empfänger erreichen. Nach erfolgreicher Dekodierung des Signals hat die Mitteilung ihr Ziel erreicht. Die Übertragung kann durch eine Störungsquelle (noise) jedoch gestört werden und somit zu einer fehlerhaften Kommunikation führen.

Klaus Beck veranschaulicht dieses Modell mit dem Beispiel eines Telefongesprächs:

Ein Mensch (information source) überträgt die Botschaft (verbalen Äußerungen in Form von Schallwellen --> message) über ein Mikrofon des Telefons (transmitter) in ein Signal (in Form von elektromagnetischen Wellen --> signal) in die Telefonleitung (channel). Am anderen Ende der Leitung (das zweite Telefon --> receiver) werden die elektromagnetischen Schallwellen umgewandelt und über den Lautsprecher des Telefonhörers in Form einer Botschaft an die Zielperson (destination) übertragen. 

Shannon und Weaver lassen die Rückkopplung oder das Feedback in diesem Modell gänzlich aus. Das heißt eine Nachfrage in Bezug auf die Botschaft im Beispiel des Telefongesprächs wäre nicht möglich.


LiteraturEdit

Beck, Klaus (2010): Kommunikationswissenschaft. Konstanz: UVK

Lasswell, Harold D. (1948): The Structure and Function of Communication in Society. In: Bryson, Lyman (Hrsg.) The Communication of Ideas. A Series of Addresses. New York, S. 32-51.

Shannon, Claude E./ Weaver, Warren (1949): The mathematical theory of communication, University of Illinois Press, Urbana. 

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